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Hier stellen wir Ihnen einige Tips zum Thema Aquarium vor:
Selbstbauanleitungen - pH-Messgerät & Wasserwechsel-Halbautomatik
Algen, warum sie entstehen, wie man sie los wird - Ein Ratgeber.
Fischumgewöhnung-Deluxe
Laichverpilzung verhindern
Injektionsspritzen für Wassermessungen
Nitrat vernichten durch Efeutute
Gute Fische zur Algenbekämpfung
·Um empfindliche Fische sicher einzugewöhnen sollte man nicht die übliche Prozedur des Umsetzens anwenden. Diese wird normalerweise gemacht indem man die Tüte mit dem Fisch nach und nach mit Wasser aus dem Becken füllt und dann das Tier mit dem Netz in das Becken setzt.
Besser ist es, wenn man das Tier mitsamt dem Beutelwasser in ein Gefäß setzt (Abdecken !) und über einen Luftschlauch vom Becken Wasser in dieses Gefäß laufen läßt, Mit einer Schlauchklemme drosselt man nun die Wasserzufuhr soweit, daß das Wasser nur tropfenweise einläuft. Dadurch hat der Fisch einige Stunden Zeit sich umzugewöhnen, was vor allem Diskus oder auch Skalare sehr zu schätzen wissen.
Man muß nur darauf achten, daß der Händler genug Wasser in den Beutel macht. Einige belassen es bei 2 Bechern, so daß die Tiere gerade eben noch im Wasser sind. Damit kann man sie aber nicht in einen Behälter umsetzen.
Übrigens: Umsetzen von weichem Wasser in härteres Wasser wird besser vertragen als umgekehrt. Die Erklärung dafür ist, daß Fische aus hartem Wasser entsprechend mehr Mineralien in den Zellen haben. Bei einem Umsetzen in sehr weichem Wasser versuchen die Zellen, den Mineralgehalt der Außenwelt anzupassen und lassen Wasser durch die Zellhaut in die Zelle. Diese blähen sich dadurch auf was zum schnellen Tod des Tieres führen kann.
Das Verpilzen von Laich kann man in vielen Fällen verhindern oder verzögern, indem mandie Eier abdunkelt. In vielen Fällen kann das Ausschalten der Beleuchtung schon viel bringen.
Bei Brutpflegern (wie z.B. Skalaren) sollte man jedoch eine Sparlampe anlassen, damit sie die Eier noch sehen und verteidigen können.
Was auch sehr gut hilft ist der Einsatz eines UV-Sterilisierers. Dieser desinfiziert das Wasser durch UV-Strahlung welches in einem geschlossenen Behälter auf vorbeiströmendes Wasser gestrahlt wird. Die UV-Strahlung zerstört dabei Keime, Parasiten und Algen und hilft die Keimzahl im Wasser auf natürliche Verhältnisse zu senken. Dadurch werden die Eier weniger befallen und reifen besser heran. Wenn es partout nicht klappen will mit den Eiern, mit UV geht es bestimmt.
Injektionsspritzen für Wassermessungen
Zum füllen der Messbecher der verschiedenen Wassertests eignen sich hervorragend Injektionsspritzen. Damit schafft man die 5 ml spielend leicht ohne viel umfüllen.
Bekommt man auch in der Apotheke.
Und: Zum messen von pH sollte man das Wasser nur sehr langsam in den Messbecher geben. Sonst treibt man CO2 aus, was den Messwert stark verfälschen kann. Probieren Sie mal folgendes aus: Geben Sie das zu messende Wasser in den Messbecher und geben Sie die Messflüssigkeit rein. Es stellt sich eine bestimmte Farbe ein. Jetzt schließen Sie den Messbecher und schütteln ein paar Sekunden heftig. Sie werden sehen, wie leicht sich die Farbe ändert. Wenn man vorher in den Becher ausatmet oder reinpustet kann man sehen, daß Menschen CO2 ausatmen: Der pH-Wert sinkt nach dem Schütteln weil sich das CO2 im Wasser auflöst !
Nitrat vernichten durch Efeutute
Wussten Sie, daß man mit Hilfe einer Efeutute, deren Wurzeln im Wasser hängen, fast das gesamte Nitrat im Becken entfernen kann ?
Dazu nimmt man einen Steckling und stellt diesen in ein Glas mit Aquarienwasser. Das Wasser sollte man jeden Tag durch neues Aquarienwasser austauschen bis der Steckling ausreichend Wurzeln gebildet hat. Dann nimmt man den Steckling und hängt seine Wurzeln ins Aquarienwasser. Durch das Wachstum der Pflanze wird das Nitrat im Aquarienwasser verbraucht. Nebeneffekt: Man hat eine gut wachsende Zimmerpflanze, die die kahle Wand über dem Aquarium verschönert.
Alternativ kann man die Efeutute auch in sein Filterbecken hängen. Dann entfernt sie dort das anfallende Nitrat.
Gute Fische zur Algenbekämpfung
Es gib Fische die nichts anderes tun als Algen fressen. Der wohl beste in dieser Kunst ist die Siamesische Rüsselbarbe. Dieses Tier wird bis zu 15 cm lang (in großen Becken) wird aber oft mit der schönflossigen Rüsselbarbe verwechselt, die leider kaum Algen frisst. Zu unterscheiden sind sie durch ein dunkles Band welches durch die Schwanzflosse geht. Bei der siamesischen geht das Band durch, bei der schönflossigen hört das Band an der Schwanzwurzel auf. Siamesische Rüsselbarben sind im Alter ruppig und benötigen dann viel Schwimmraum! Als Jungtiere kann man sie in Gruppen halten, ältere bekämpfen sich oft. Ansonsten eine sehr friedliche Art die mit allen anderen Fischen gut zurecht kommt.
Ebenfalls gut geeignet sind Zwergharnischwelse der Familie Ottocinclus. Es gibt mehrere Arten, die alle klein bis max. 4 cm lang bleiben. Zwergharnischwelse sind gesellig und vertragen nur weiches Wasser.
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